Bei den Risiken eines Schwangerschaftsabbruches unterscheidet man die möglichen körperlichen und psychischen Folgen.
--> Als Körperliche Folgen können auftreten:
Frühkomplikationen
Verletzungen der
Gebärmutter wie Narbenbildung und Entzündungen
Entzündungen des
Eileiters, des Bauchfells
Infektionen, Sepsis
unkontrollierbare
Blutungen
Perforation (Durchstechen)
der Gebärmutter
Thrombosen
Lungenembolie
Spätkomplikationen
chronische Entzündungen
der Eileiter und der Gebärmutter,was oft Dauerschmerzen bedeutet
Zervixinsuffizienz: Da der
Muttermund gewaltsam geöffnet wurde, kann dies eine Schwächung des Muttermundes
bedeuten, was zu Früh- und Fehlgeburten führen kann
häufiger
Eileiterschwangerschaften, aufgrund von Entzündungen oder Narben an den
Eileitern
Verwachsungen im Unterleib
Menstruationsstörungen
Unfruchtbarkeit
--> Psychische Folgen können sein:
Schlafstörungen
Alpträume
Depression
Medikamenten-,Alkohol-,
Drogenmissbrauch
schwere Störungen des
Selbstwertgefühls
Autoaggression
Langdauernde Verlust- und
Leeregefühle
Frigidität oder andere
Sexualstörungen
Beziehungsstörungen
Mehrfachabtreibungen
Konzentrationsstörungen,
Hyperaktivität
Weinkrämpfe
Fixierung auf Schwangere
und Kleinkinder oder panische Angst vor deren Anblick
Absterben des emotionalen
Lebens (=Roboter feeling)
Schweißausbrüch
Versuch der Selbstrechtfertigung
durch Einsatz für oder gegen Abtreibung
Wut und Hass gegen Ärzte,
Partner, Bekannte etc.
Gefühl der Verlassenheit,
inneren Leere, Gefühl der Einsamkeit
Verlustgefühle
Minderwertigkeitsgefühle
Angst vor erneuter
Schwangerschaft
Misstrauen gegen Ärzte
Verdrängungen (hochkommende Erinnerungen werden ins
Unterbewußte verdrängt, wo sie vegetativ-neurotische Störungen bewirken:
Unterleibsschmerzen, Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindel). |